Dienstag, 10. Januar 2012

Happy New Year!

Hallo meine Lieben!

Erstmal wuensche ich Euch allen ein frohes neues Jahr!
Die Zeit vergeht hier wieder so schnell, aber ich moechte Euch ja mal wieder ein paar News berichten.
Vor Weihnachten habe ich noch viel auf der Farm gearbeitet und ganz neue Dinge ausprobiert, die ich zuhause wahrscheinlich niemals gemacht hatte, so z.B. Enten rupfen...frisch fuer eine Minute in den heissen Kochtopf tauchen,dann ab auf den Tisch und raus mit den Feder :-) Nein - beim Schlachten war ich nicht dabei, das konnte ich dann doch nicht ueber mich bringen, aber da beim Rupfen der Kopf noch halb dran hing, war es auch nicht viel angenehmer.
Aber so ist das Leben nunmal auf der Farm. 
Soviel Fleisch wie hier, habe ich glaub ich noch nie gegessen...Rind, Schwein, Lamm, Wild, Huhn...schmeckt alles wunderbar :-)
Ich bin hier uebrigens auch immer fleissig am Kochen. Die freuen sich immer, wenn ich was neues mache. Ganz besonders wird sich immer ueber Kuchen oder Kekse zum Nachtisch gefreut. Und soviel Geschirr, wie in den letzten Wochen, habe ich wahrscheinlich auch noch nie gewaschen :-)


Ueber Weihnachten war dann ich alleine auf der Farm und habe Haus und Tiere gehuetet. Morgens Kaelber und Schweine fuettern, Hunde rauslassen und abends hab ich die Hunde dann mit dem Quadbike zum Gassi gehen mitgenommen. Nachts war es mir schon etwas mulmig so ganz alleine auf der Farm, aber es hat alles gut geklappt und ich habe die Zeit alleine auch mal genossen und mit den Tieren mach es sowieso viel Spass. Einen Tag bin ich mal in die Stadt gefahren und war ein bisschen bummeln und am 25. Dezember war ich dann bei einer Family in Gisborne zum Weihnachtsessen eingeladen, das war richtig schoen. Es gab sogar einen echten Weihnachtsbaum und sogar Geschenke fuer mich :-) den Weihnachtsnachmittag haben wir am Pool gesessen und die Sonne genossen.
So richtige Weihnachtsstimmung gab es bei mir allerdings irgendwie nicht dieses Jahr...das machen wohl die Temperaturen :-)


Am 27.12 ging es dann fuer mich los fuer eine Woche als Volunteer beim Rhythm and Vines Festival in Gisborne zu arbeiten. Ich wusste ueberhaupt nicht, was mich erwartet und war schon sehr gespannt. Ich war im sogenannten "Artist Liasion" Team, d.h. wir haben die Aufenthaltsraeume fuer die Kuenstler dekoriert und auch den Aussenbereich. Die ersten zwei Tage waren also nur mit Aufbau- und Dekoarbeiten gefuellt.
Ach so, uebernachtet hab ich fuer einige Tage in meinem Auto, das ich zwischen den Weinreben geparkt habe (siehe Foto)...
An den eigentlichen 3 Festivaltagen war ich dann als Masseurin fuer die Kuenstler eingeteilt.
Wir hatten sowieso einen Triple A (all access area) Pass, d.h. ich konnte ueberall auf dem Festival hin. Sehr cool...Und dann habe ich auch tatsaechlich viele Kuenstler massiert und die haben sich riesig gefreut. Zwei fanden es wohl so gut, dass sie mich waehrend ihres Auftrittes sogar namentlich auf der Buehne erwaehnt haben. Da stand ich sogar gerade zufaellig im Publikum und ich bis ueber beide Ohren gegrinst, weil mich das so gefreut hat.
Wenn ich nicht gerade massiert habe, haben wir dafuer gesorgt, dass die Raeume fuer die Kuenstler ordentlich sind und dass sie alle ihre bestellen Getraenke parat haben fuer vor und nach dem Auftritt.
Im Grossen und Ganzen war das ganze Festival eine absolut neue Erfahrung fuer mich, aber es hat mir riesig Spass gemacht. Leider hat es an den 3 Tagen immer geregnet und vor allem an Silvester hat es stundenlang geschuettet, sodass alles in Matsch und Wasser versunken ist...dennoch waren an diesem Abend 29.000 Leute da und haben gefeiert. Der absolute Wahnsinn.
Geschlafen habe ich ja in meinem Auto, das ich zwischen den Weinreben geparkt habe. Wirklich viel und guten Schlaf gab es nicht, aber war auch nicht weiter schlimm...den Schlaf habe ich dann auf der Farm in meinem gemuetlichen Bett wieder nachgeholt.

Nun aber erstmal noch ein paar Bilder von meinem Farmalltag or let's say: A day on the Farm!


the calfs waiting for their breakfast in the morning

the ducks - still alive-

digging out a bulldozer in the morning



baking a cake in  the afternoon

duck plugging (sorry ducks)


i know it doesn't look nice but I finished two ducks

Steph did 7 ducks in the same time :-)

Nice BBQ in the evening after all the hard work



Und hier Bilder vom Rhythm and Vines Festival in Gisborne:

my camping spot in between the vines

sleeping in the car - not very comfortable -

my all access area pass :-)


Jordan Luck Band ( I massaged 4 of them)

Six60 on stage and lucky me, I masssaged the lead singer :-)
 


Waterslide at the festival

we made new covers for the couches



so many people

Pendulum on Stage

Claire ( manager of the team) & me

picking up camping stuff from the campground - I'm now a proud owner of a new tent and two camping chairs :-)


Freitag, 23. Dezember 2011

Merry Christmas!

Hallo Ihr Lieben! 

Ich wuensche Euch allen ein schoenes und besinnliches Weihnachstfest und ruhige Feiertage!
Ausserdem wuensche ich Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich werde Euch weiterhin mit Bildern und Berichten von meiner Reise in Neuseeland auf dem Laufenden halten!

Alles Liebe, Eure Jenny





Roadtrip to Coromandel

Hey everybody!
Hier sind ein paar Bilder von meinem Roadtrip nach Coromandel mit einigen Zwischenstopps auf dem Weg:



Beach along the way

My car likes the beach, too :-)

White Island



Walking Track in Whakatane



White Island in the background





Christmas Tree       

Freitag, 9. Dezember 2011

Neue Bilder von der Wwoofing Farm

Hello everybody, since I've been staying with a New Zealand Family for the last couple of weeks it is becoming more difficult for me to write in German but I'll try :-)

Wollte Euch noch mal ein paar neue Bilder von der Farm zeigen. Da es mir so gut gefallen hat, bin ich noch laenger dort geblieben. Hab sehr viel Farmarbeit gemacht, was echt Spass macht, obwohl es harte Arbeit ist.
Am Montag den 05.12.11 habe ich mir ein Nikolaus-Geschenk gemacht und mir ein Auto gekauft :-)) Ich freue mich riesig und werde am Samstag den 10.12. einen kleinen Roadtrip starten.

My new travelmate:



Nun aber neue Bilder von der Farm:

I love driving the quadbike
Tazer & Me

Cattle mustering
BBQ

Cattle auction in Gisborne

newborn calf

Samstag, 26. November 2011

Bilder von der Wwoofing Farm



My room


Waterblasting the house

Allen and me

Mac



Rod



The house


Cattle mustering with the dogs









Wwoofing Farm in Gisborne

Nach einer entspannten Woche mit viel Relaxen ging es dann am 19. November von Raglan nach Hamilton und am naechsten Tag bin ich mit dem Bus nach Gisborne gefahren. Gisborne ist der oestlichste Ort der Welt, d.h. wir sehen die Sonne als Erstes J Nach einer Nacht im Hostel wurde ich am naechsten Tag von Steph und Allen von der Wwoofing Farm abgeholt. Sie sind beide sehr nett und haben zwei Soehne, 12 und 14 Jahre alt.  Die Farm liegt ca. 45 Minuten von Gisborne entfernt, nahe dem Ort Matawai, d.h. kein Handyempfang oder Einkaufsmoeglichkeiten,dafuer aber mein eigenes Zimmer sowie ein Wlanzugang, also  Internet. So habe ich auch mal wieder die Moeglichkeit, Euch auf den aktuellsten Stand zu bringen. Die Farm ist riesig, viele Kuehe und Kaelber, Schafe, Huehner, 2 Schweine und 7 Hunde, also jede Menge los J Das Haus ist auch sehr gross und gemuetlich, mein Reich unterm Dach ist auch schoen und ich habe einen wunderbaren Ausblick von meinem Zimmer auf die gruenen Berge. Da wir so abgelegen sind hier, ist es nachts wunderbar ruhig und man kann soviele Sterne sehen, das ist der Wahnsinn.
Am meinem ersten Tag hier bin ich gleich mit Steph auf dem Quadbike mitgefahren, um ein paar Kuehe von einer Weide zur anderen zu treiben. Mit dabei sind dann immer alle 7 Hunde, 5 davon sind sogenannte “working dogs”, die dazu trainiert werden, auf Kommando die Kuehe zusammenzutreiben und vor allem in die gewuenschte Richtung. Steph kann wunderbar mit den Hunden umgehen und es ist echt faszinierend zuzusehen, wie sie mit den Hunden arbeitet und wie die Hunde auf die Kommandos reagieren. Auf dem Rueckweg durfte ich dann auch schon gleich das Quadbike fahren, was mir natuerlich sehr viel Spass gemacht hat. Am Abend hab ich dann beim Essen geholfen, hier gibt es viel Fleisch, das meiste davon dann auch aus eigener Schlachtung. Ein paar Tage, bevor ich gekommen bin, haben sie eine Kuh geschlachtet, zum Glueck musste das nicht mit ansehen, dafuer hab ich aber die Kuh dann im Kuehlhaus haengen sehen, was ich allerdings dann nicht mehr ganz so schlimm fand. Das ist eben das Farmleben und an manche Dinge muss ich mich dann wohl erst einmal gewoehnen.
Am naechten Tag ging es wieder mit demn Quad, dann allerdings sehr steil zu Fuss irgendwo auf die Farm, um einen Wasserschlauch zu reparieren. Es war ziemlich abenteuerlich und schnell war ich aus der Puste, da ich diese huegelige Landschaft natuerlich nicht gewohnt bin und ich mich auch nicht auskenne, so war ich froh mithalten zu koennen, auch wenn mit einigen Kratzern und Blessuren…
Spaeter ging es dann mit einen riesigen Traktor zu einer Stelle am Fluss, wo wir zunaechst einmal einen riesen Stein mit dem Traktor aus dem Flussbett gezogen haben, um danach dann im Flussbett einige Zaeune gegen Ueberflutung zu befestigen. War ziemlich harte Arbeit, aber ich hab mich tapfer geschlagen J Meine Haende waren dreckig wie schon lange nicht mehr und auch meine Klamotten sind nach 2 Tagen schon total verdreckt, die Schuhe voller Kuhmist, aber es hat trotzdem echt Spass gemacht. Die elektrischen Zaeune machen mir noch etwas Angst, man hat mir geraten, sich daran keinen Stromschlag zu holen, denn das wuerde wohl echt wehtun. Ich war fix und fertig abends, hab noch ein kuehles Bier genossen und das Abendessen (es gab Lamm) hat wunderbar geschmeckt.
Am darauffolgenden Tag war ich vormittags wieder mit Steph auf dem Quad unterwegs, um Kuehe zusammenzutreiben. Wenn wir ganz weit hoch fahren auf die Berge, hat man echt so tolle Aussichten, das ist einfach super schoen (hab zum Glueck auch einige Fotos von den Bergen gemacht). Die naechsten Tage hab ich viel mit auf den Weiden verbracht, hab geholfen so gut es geht (vor allem immer die Gitter von den Weiden auf-und zumachen), dann hab ich im Haus ein bisschen geputzt und ich hab einige Stunden damit verbracht mit dem Dampfstrahlreiniger die Aussenfassade des Hauses sauberzumachen. Bin eigentlich immer den ganzen Tag beschaeftigt und es macht mir echt viel Spass hier trotz der harten Arbeit. Ein Abend hat mich Allen mit zum Fluss genommen und wir haben Aale gesehen, Gluehwuermchen und ein Opossum. Und ich habe noch lange den wunderbaren Sternenhimmel betrachtet, denn man leider nicht in Fotos festhalten kann.
Heute ist Sonntag, der 27. November und ich bleibe auf jeden Fall noch bis naechsten Donnerstag hier, dann kommt wahrschenlich jemand Neues auf die Farm, obwohl die hier schon gesagt haben, dass sie mich auch gerne noch ein bisschen laenger hierbehalten wuerden. Sie sind wohl ganz zufrieden mit mir hier und das freut mich natuerlich auch. Hab heute ein bisschen Freizeit, was auch mal ganz angenehm, wobei ich immer gern helfe und mich freue, wenn ich was zu tun habe. Heut morgen hab ich schon fuer die ganze Family deutsche Pfannkuchen gemacht und das hat ihnen gut geschmeckt.
Ich glaube, in Germany ist heut schon der 1. Advent, aber Weihnachten scheint fuer mich irgendwie total weit weg…liegt bestimmt am Wetter ;-) Die letzten Tage war es hier richtig schoen warm und die Sonne scheint den ganzen Tag. Ich vermisse den deutschen Winter ueberhaupt nicht, ganz im Gegenteil, ich geniesse die Waerme und die Sonne, das ist genau das Richtige fuer mich. Und es macht mir auch nicht soviel aus, soweit weg von der naechsten Stadt zu sein. Handyempfang habe ich hier nicht, aber natuerlich bin ich schon froh, dass ich wenigstens Internetzugang habe. Vielleicht werde ich naechste Woche hier ein paar Weihnachtsplaetzchen backen, das kennen die hier ja auch nicht so wirklich.
Ich bin gespannt, was die naechsten Tage auf der Farm so bringen. Werde heut auch noch ein paar Fotos einstellen, um euch ein paar Eindruecke zu geben, wie es hier so ist. Mir macht das Farmleben jedenfalls richtig Spass und es wird sicherlich wieder eine Umstellung, wenn ich in die Stadt komme.